Kurz zum Hintergrund: Wenn Sie eine Kampagne in Google AdWords schalten buchen Sie Keywords. Wenn Sie bspw. das Keyword "Haus" auf Broad Match gebucht haben, bedeutet dies, dass Ihre Anzeige auch ausgeliefert werden kann, wenn jemand das Wort "Hausschuh" eingibt. In Analytics wird unabhängig davon, welches Wort eingegeben wurde, das Keyword angezeigt, welches in der AdWords Kampagne gebucht wurde - in diesem Beispiel also "Haus". Sie wissen also nicht, inwiefern Sie vielleicht für Begriffe bezahlen, die absolut nichts mit Ihrem eigentlichen Business zu tun haben.
So kann es aussehen, wenn Sie die gleich folgenden Filter einsetzen (ich hoffe bei Ihnen sind mehr Daten enthalten - meine AdWords Kampagne ist sehr klein) - Click auf Grafik zum Vergrößern:
Vor der Klammer sehen Sie den Begriff wie er in AdWords gebucht worden ist - in der Klammer den tatsächlich eingegebenen Begriff (die Plus Zeichen dienen lediglich der Trennung der Wörter). Im obigen Screenshot ist Position 4 bspw. interessant: Das gebuchte Wort ist "tracker software" - wirklich eingegeben aber wurde "programm wie poker tracker". Dies hat nun offensichtlich sehr wenig mit meinem gebuchten Keyword zu tun. Schlussfolgerung wäre also mögliche Wörter der Eingabe - also vielleicht Poker - als negative in AdWords zu buchen. Schließlich habe ich für den Click des Users auf meine Anzeige Geld bezahlt. (Weitere Informationen zu diesem Thema auch auf diesem Blog.)Ehe Sie anfangen die Filter zu setzen ein wichtiger Hinweis: Eröffnen Sie vorher ein neues Profil! Durch die hier angegebenen Filter werden ausschließlich nur Daten angezeigt, die über AdWords generiert werden. Alle anderen werden ignoriert und können auch nicht wieder hergestellt werden. Daher unbedingt ein neues Profil anlegen!!!
Hier nun die Filter (die Reihenfolge ist wichtig! - Jeweils Click zum Vergrößern, vielen Dank an Alan für die Kooperation).
Filter 1:
Filter 2:
Filter 3:

Filter 4:

Filter 5:


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