Die Filter-Reihe möchte ich heute mal kurz unterbrechen um ein Beispiel zu zeigen, was man noch alles aus den Analytics Daten herauslesen kann. Der GoogleWatchBlog hat eine schöne und witzige Auflistung über ihre eigenen Google Analytics Statistiken gemacht. Welche Suchmaschinenmitarbeiter gehen eigentlich auf den GoogleWatchBlog, welche Suchmaschinen, Betriebssysteme, Browser, etc. nutzen sie dafür. Nutzen Yahoo Mitarbeiter auch Google für ihre Suche? (ja) Nutzen Microsoft Mitarbeiter ausschließlich Windows? (ja)
Die komplette Auflistung finden Sie auf dem GoogleWatchBlog: Besuche von Google, Microsoft und Yahoo!
Dienstag, August 14, 2007
Sonntag, August 12, 2007
Analytics Filter: Wozu brauche ich die? Teil 3 - AdWords Traffic
Google Analytics bietet für Google AdWords Kunden bereits eine ausführliche Analyse des AdWords Kampagnen an. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie Ihr AdWords Konto mit Ihrem Analytics Konto verknüpft haben. Wie Sie diese erstellen habe ich bereits in einem ältern Post - Analytics mit AdWords verknüpfen - ausführlich beschrieben. Die Verknüpfung ist auch Voraussetzung für den Filter des heutigen Posts.
Zusätzlich zu den vorhandenen AdWords Analyse Reports in Analytics besteht natürlich auch die Möglichkeit ausschließlich den AdWords Traffic zu tracken. Warum kann dies sinvoll sein?
Zunächst erstellen Sie einen neuen Filter und nennen ihn bspw. Include Google. Unter Filterart wählen Sie "benutzerdefinierter Filter" und clicken auf "Einschließen", schließlich wollen Sie ja den Google Traffic einschließen. In dem Filterfeld Pulldown Menu wählen Sie "Kampagnenquelle" und bei Filtermuster geben Sie "Google" ein. Die Auswahl der Groß- und Kleinschreibung belassen Sie auf "nein". Nach dem "Fertig stellen" wird nun ausschließlich der Traffic der von Google kommt getrackt und dargestellt (natürlich nur in dem von Ihnen ausgewählten Profil). D.h. sowhl der organische Traffic (die nicht bezahlten Suchergebnisse) als auch der bezahlte AdWords Traffic wird hier angezeigt (Click auf das Bild zum Vergrößern):

Da in diesem Post aber ja nur der AdWords Traffic dargestellt werden soll muss also noch ein weiterer Filter erstellt werden.
Geben Sie dem weiteren Filter einen Namen - bspw. Nur CPC Traffic. Sie wollen nun also den bereits gefilterten Traffic (sie betrachten ja nun ausschließlich die User die über Google kommen) noch weiter filtern. Also benötigen Sie wieder einen benutzerdefinierten "Einschließen" Filter. Das Filterfeld heißt dieses mal allerdings "Kampagnenmedium", da CPC Kampagnen ein Medium darstellen (andere Medium-Möglichkeiten wären bspw. Indexbasiert, E-Mail, o.ä.). Als Filtermuster wird dann "cpc" eingegeben und auch hier wird die Groß- und Kleinschreibung ignoriert (Click auf das Bild zum Vergrößern):

Wenn Sie auch diesen Filter erstellt haben, wird in dem entsprechenden Profil lediglich der Traffic dargestellt, der über eine AdWords Kampagne kam. Alle Reports und Zahlen innerhalb dieses Profils beziehen sich nun ausschließlich auf über AdWords gekommene User.
Warum kann das Sinn machen? Sie können bspw. für AdWords User eigene Ziele definieren, Sie können einfach analysieren, welche Seite von AdWords Usern angesehen wurden, wie deren Absrungraten sind, usw. Dies können Sie auch in Ihrem herkömmlichen Profil sehen, aber hier haben Sie alles auf einen Blick, ohne Traffic außerhalb von AdWords.
Kommentieren Sie einfach, ob Ihnen diese Filter-Reihe etwas bringt. Mein Ziel ist hiermit die Grundlage zu legen für einen komplexeren aber sicher sehr interessanten Filter...
Zusätzlich zu den vorhandenen AdWords Analyse Reports in Analytics besteht natürlich auch die Möglichkeit ausschließlich den AdWords Traffic zu tracken. Warum kann dies sinvoll sein?
- Alle Zahlen in allen Reports sind dann ausschließlich durch AdWords User generiert
- Sie sparen sich den Umweg über die Segmentierung die AdWords User heraus zu filtern
- Sämtliche Daten stellen direkt einen Bezug über die Qualität der AdWords User dar
Zunächst erstellen Sie einen neuen Filter und nennen ihn bspw. Include Google. Unter Filterart wählen Sie "benutzerdefinierter Filter" und clicken auf "Einschließen", schließlich wollen Sie ja den Google Traffic einschließen. In dem Filterfeld Pulldown Menu wählen Sie "Kampagnenquelle" und bei Filtermuster geben Sie "Google" ein. Die Auswahl der Groß- und Kleinschreibung belassen Sie auf "nein". Nach dem "Fertig stellen" wird nun ausschließlich der Traffic der von Google kommt getrackt und dargestellt (natürlich nur in dem von Ihnen ausgewählten Profil). D.h. sowhl der organische Traffic (die nicht bezahlten Suchergebnisse) als auch der bezahlte AdWords Traffic wird hier angezeigt (Click auf das Bild zum Vergrößern):

Da in diesem Post aber ja nur der AdWords Traffic dargestellt werden soll muss also noch ein weiterer Filter erstellt werden.
Geben Sie dem weiteren Filter einen Namen - bspw. Nur CPC Traffic. Sie wollen nun also den bereits gefilterten Traffic (sie betrachten ja nun ausschließlich die User die über Google kommen) noch weiter filtern. Also benötigen Sie wieder einen benutzerdefinierten "Einschließen" Filter. Das Filterfeld heißt dieses mal allerdings "Kampagnenmedium", da CPC Kampagnen ein Medium darstellen (andere Medium-Möglichkeiten wären bspw. Indexbasiert, E-Mail, o.ä.). Als Filtermuster wird dann "cpc" eingegeben und auch hier wird die Groß- und Kleinschreibung ignoriert (Click auf das Bild zum Vergrößern):

Wenn Sie auch diesen Filter erstellt haben, wird in dem entsprechenden Profil lediglich der Traffic dargestellt, der über eine AdWords Kampagne kam. Alle Reports und Zahlen innerhalb dieses Profils beziehen sich nun ausschließlich auf über AdWords gekommene User.
Warum kann das Sinn machen? Sie können bspw. für AdWords User eigene Ziele definieren, Sie können einfach analysieren, welche Seite von AdWords Usern angesehen wurden, wie deren Absrungraten sind, usw. Dies können Sie auch in Ihrem herkömmlichen Profil sehen, aber hier haben Sie alles auf einen Blick, ohne Traffic außerhalb von AdWords.
Kommentieren Sie einfach, ob Ihnen diese Filter-Reihe etwas bringt. Mein Ziel ist hiermit die Grundlage zu legen für einen komplexeren aber sicher sehr interessanten Filter...
Mittwoch, August 01, 2007
Analytics Filter: Wofür brauche ich die? Teil 2 - IP Adresse ausschließen
Im vorigen Post habe ich ausführlicher erläutert, wie man einen Filter anlegt und dies am Beispiel eine einschließen Filters demonstriert. In diesem Post zeige ich, wie man seine eigene IP Adresse ausschließen kann. Warum sollte/könnte man das tun? Grund hierfür ist, dass wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter den ganzen Tag auf Ihren eigenen Seiten verbringen, aber vermutlich nicht jeden Tag konvertieren, Sie die Zahlen in Analytics verfälschen. Sie würden dann bspw. die Zahl der Visits, Page Impressions und Verweildauer stark erhöhen, im Verhältnis würde dann Ihre Conversion Rate sinken. Es gibt also eine einfache Möglichkeit Ihre eigene IP Adresse aus zu schließen, damit dieser Traffic von vornherein ignoriert wird und in den Statistiken nicht enthalten ist.
Grundsätzlich folgen Sie den gleichen Steps wie im vorigen Post bis zu dem Schritt wo die vordefinierten Filter erwähnt werden. Wählen Sie hier den Filter "Alle Besucher von einer IP Adresse ausschließen". Lautet Ihre IP Adresse bspw.
63.212.171.
schreiben Sie in das Feld IP Adresse folgendes
63\.212\.171\.
(Die Backslashs sind Reguläre Ausdrücke, die dazu dienen für Analytics den . auch als . zu interpretieren und nicht als Regulären Ausdruck).
Clicken Sie nun auf "Fertig stellen" ist der Filter erstellt und filtert von diesem Moment die eingegebene IP Adresse heraus.
Was aber, wenn Sie einen IP Adressen Bereich haben - als eine IP-Adressen Spanne haben?
Bspw.:
190.165.1.1-23 und 15.1.1.1-16
Auch hier ist wieder Wichtig: Zum Testen immer ein weitere Profil auf setzen! Dort sehen Sie dann, ob er funktioniert. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie sich Ihre bestehenden Daten zerstören! Wenn Sie einen Filter einsetzen werden die alten Daten davon nicht beeinflusst. D.h. wenn Sie bereits seit ein paar Monaten ohne Filter tracken und dann einen Filter in dieses Profil einbauen, werden die "alten" Daten von dem neuen Filter nicht berührt.
Nutzen Sie Filter? Welche Filter sind für Sie am wichtigsten? Haben Sie selber interessante kreiert? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen im Kommentar....
Grundsätzlich folgen Sie den gleichen Steps wie im vorigen Post bis zu dem Schritt wo die vordefinierten Filter erwähnt werden. Wählen Sie hier den Filter "Alle Besucher von einer IP Adresse ausschließen". Lautet Ihre IP Adresse bspw.
63.212.171.
schreiben Sie in das Feld IP Adresse folgendes
63\.212\.171\.
(Die Backslashs sind Reguläre Ausdrücke, die dazu dienen für Analytics den . auch als . zu interpretieren und nicht als Regulären Ausdruck).
Clicken Sie nun auf "Fertig stellen" ist der Filter erstellt und filtert von diesem Moment die eingegebene IP Adresse heraus.
Was aber, wenn Sie einen IP Adressen Bereich haben - als eine IP-Adressen Spanne haben?
Bspw.:
190.165.1.1-23 und 15.1.1.1-16
Dann gibt es folgende Möglichkeit - tragen Sie dies entsprechend Ihrer Spanne in das Feld IP Adresse ein
^190\.165\.1\.([1-9] | 1[0-9]|2 [0-3])$|^15\.1\.1\.([1-9]|1[0-6])$Auch hier ist wieder Wichtig: Zum Testen immer ein weitere Profil auf setzen! Dort sehen Sie dann, ob er funktioniert. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie sich Ihre bestehenden Daten zerstören! Wenn Sie einen Filter einsetzen werden die alten Daten davon nicht beeinflusst. D.h. wenn Sie bereits seit ein paar Monaten ohne Filter tracken und dann einen Filter in dieses Profil einbauen, werden die "alten" Daten von dem neuen Filter nicht berührt.
Nutzen Sie Filter? Welche Filter sind für Sie am wichtigsten? Haben Sie selber interessante kreiert? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen im Kommentar....
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Mittwoch, Juli 25, 2007
Analytics Filter: Wofür brauche ich die? Teil 1 - Länder einschließen
In vielen Gesprächen mit Kunden ist mir aufgefallen, dass die Funktion Filter bei Google Analytics ein zu setzen eher selten genutzt wird. Dabei ist dies eine sehr gute Funktion Daten auf die individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden. Doch was sind Filter überhaupt?
Mit Filtern können Sie die Daten die getrackt werden individualisieren. Stellen Sie sich vor, dass über den Google Analytics Code wirklich jeder Besucher getrackt wird, egal ob er nun aus Deutschland, Frankreich oder China kommt. Nun ist Ihr Business aber vielleicht ausschließlich nur in Deutschland aktiv und Sie liefern Ihre Produkte garnicht nach China oder Frankreich. Dann verfälschen die chinesischen und französischen User Ihre Statistiken (alle anderen Länder natürlich auch), da sie eh nichts kaufen können. Es macht also Sinn, diese von vornherein auszuschließen, d.h. garnicht mit zu tracken also zu ignorieren, da Sie ja nur an deutschen Conversions interessiert sind. Dies ist mit Google Analytics auf einfache Art und Weise möglich. Sicher haben Sie dieses Feld in Ihren Analytics Einstellungen schon einmal gesehen (Click zum vergrößern):

Clicken Sie dort auf "Filter hinzufügen" und Sie landen hier (Click zum Vergrößern):

Da ich annehme, dass Sie bisher noch keinen Filter erstellt haben, clicken Sie auf "Neuen Filter für Profil hinzufügen". Dann geben Sie dem ganzen einen Namen. Um bei obigen Beispiel zu bleiben also: Include deutsche User. Include bedeutet, dass ausschließlich die eingeschlossenen Daten dargestellt werden und alle anderen nicht. Andersherum könnten Sie auch Exclude Fliter erstellen. Dann müssten Sie allerdings alle Länder außer Deutschland ausschließen, was etwas länger dauern könnte. Unter dem Drop Down Menu haben Sie dann die Möglichkeit zwischen drei vordefinierten Filtern zu unterscheiden:
Alle Besuche von einer Domain ausschließen
Alle Besucher von einer IP-Adresse ausschließen
Nur Datenverkehr zu einem Unterverzeichnis einschließen
und zusätlich den benutzerdefinierten Filter. Auf die vorderfinierten Filter gehe ich in einem späteren Post zu dem Filterthema ein. Heute geht es darum bei dem obigen Beispiel zu bleiben und nicht-deutschte User aus den Analytics Reports auszuschließen (dies funktioniert genauso natürlich auch andersherum).
Bei den Auswahlboxen dann "Einschließen" auswählen und das Drop Down Menu des Filterfeldes anklicken. Dort öffnet sich dann eine sehr lange Liste mit möglichen Parametern, die Sie auswählen können (Sie erahnen sicherlich welche Möglichkeiten sich alles bieten!). Um bei dem Beispiel zu bleiben gibt es den Parameter "Land von Besuchern". Bei dem Filtermuster müssen Sie dann das entsprechende Land eingeben. Wichtig ist hier, auf die genaue Schreibweise zu achten, wie Sie auch in Analytics angezeigt wird - in diesem Beispiel also "Germany" (würden Sie Deutschland oder DE oder sonstiges eingeben würde es nicht funktionieren) - Click zum Vergrößern:

Die Groß- und Kleinschreibung ist in vielen Fällen irrelevant. Wenn Sie nun auf Fertig stellen clicken ist der Filter fertig.
WICHTIG: Wenn Sie mit Filtern experimentieren unbedingt ein neues Profil anlegen! Denn Sie konzentrieren sich durch das kreieren eines Filters nur auf einen Teil der Daten (bspw. die User aus Deutschland). Alle anderen Daten (in diesem Beispiel der Rest der Welt) sind dann unwiederuflich weg - allerdings nur für dieses Profil! Daher zum Testen immer ein neues Profil anlegen, damit die Daten in Ihrem Haupt-Gesamt-Profil erhalten bleiben. Dies ist insbesondere bei "einschließen" Filtern wichtig.
Ich werde in der nächsten Zeit weitere Artikel zu diesem Thema posten - ich hoffe dies ist von Interesse.
Mit Filtern können Sie die Daten die getrackt werden individualisieren. Stellen Sie sich vor, dass über den Google Analytics Code wirklich jeder Besucher getrackt wird, egal ob er nun aus Deutschland, Frankreich oder China kommt. Nun ist Ihr Business aber vielleicht ausschließlich nur in Deutschland aktiv und Sie liefern Ihre Produkte garnicht nach China oder Frankreich. Dann verfälschen die chinesischen und französischen User Ihre Statistiken (alle anderen Länder natürlich auch), da sie eh nichts kaufen können. Es macht also Sinn, diese von vornherein auszuschließen, d.h. garnicht mit zu tracken also zu ignorieren, da Sie ja nur an deutschen Conversions interessiert sind. Dies ist mit Google Analytics auf einfache Art und Weise möglich. Sicher haben Sie dieses Feld in Ihren Analytics Einstellungen schon einmal gesehen (Click zum vergrößern):

Clicken Sie dort auf "Filter hinzufügen" und Sie landen hier (Click zum Vergrößern):

Da ich annehme, dass Sie bisher noch keinen Filter erstellt haben, clicken Sie auf "Neuen Filter für Profil hinzufügen". Dann geben Sie dem ganzen einen Namen. Um bei obigen Beispiel zu bleiben also: Include deutsche User. Include bedeutet, dass ausschließlich die eingeschlossenen Daten dargestellt werden und alle anderen nicht. Andersherum könnten Sie auch Exclude Fliter erstellen. Dann müssten Sie allerdings alle Länder außer Deutschland ausschließen, was etwas länger dauern könnte. Unter dem Drop Down Menu haben Sie dann die Möglichkeit zwischen drei vordefinierten Filtern zu unterscheiden:
Alle Besuche von einer Domain ausschließen
Alle Besucher von einer IP-Adresse ausschließen
Nur Datenverkehr zu einem Unterverzeichnis einschließen
und zusätlich den benutzerdefinierten Filter. Auf die vorderfinierten Filter gehe ich in einem späteren Post zu dem Filterthema ein. Heute geht es darum bei dem obigen Beispiel zu bleiben und nicht-deutschte User aus den Analytics Reports auszuschließen (dies funktioniert genauso natürlich auch andersherum).
Bei den Auswahlboxen dann "Einschließen" auswählen und das Drop Down Menu des Filterfeldes anklicken. Dort öffnet sich dann eine sehr lange Liste mit möglichen Parametern, die Sie auswählen können (Sie erahnen sicherlich welche Möglichkeiten sich alles bieten!). Um bei dem Beispiel zu bleiben gibt es den Parameter "Land von Besuchern". Bei dem Filtermuster müssen Sie dann das entsprechende Land eingeben. Wichtig ist hier, auf die genaue Schreibweise zu achten, wie Sie auch in Analytics angezeigt wird - in diesem Beispiel also "Germany" (würden Sie Deutschland oder DE oder sonstiges eingeben würde es nicht funktionieren) - Click zum Vergrößern:

Die Groß- und Kleinschreibung ist in vielen Fällen irrelevant. Wenn Sie nun auf Fertig stellen clicken ist der Filter fertig.
WICHTIG: Wenn Sie mit Filtern experimentieren unbedingt ein neues Profil anlegen! Denn Sie konzentrieren sich durch das kreieren eines Filters nur auf einen Teil der Daten (bspw. die User aus Deutschland). Alle anderen Daten (in diesem Beispiel der Rest der Welt) sind dann unwiederuflich weg - allerdings nur für dieses Profil! Daher zum Testen immer ein neues Profil anlegen, damit die Daten in Ihrem Haupt-Gesamt-Profil erhalten bleiben. Dies ist insbesondere bei "einschließen" Filtern wichtig.
Ich werde in der nächsten Zeit weitere Artikel zu diesem Thema posten - ich hoffe dies ist von Interesse.
Dienstag, Juli 24, 2007
Wirklich eingetippte Keywords einer AdWords Kampagne in Analytics....die II.
Im April habe ich zu diesem Thema schon einmal gepostet. Die Filter haben damals aber noch nicht so richtig funktioniert. Nun also ein neuer Versuch. Ich habe diesen Post bereits vor einiger Zeit geschrieben, dann aber gemerkt, dass einige Filter-Grundlagen vorher erwähnt werden sollten, daher habe ich eine Filter-Reihe gestartet die mit dem heutigen Filter seinen krönenden Abschluss findet (zumindest vorerst).
Kurz zum Hintergrund: Wenn Sie eine Kampagne in Google AdWords schalten buchen Sie Keywords. Wenn Sie bspw. das Keyword "Haus" auf Broad Match gebucht haben, bedeutet dies, dass Ihre Anzeige auch ausgeliefert werden kann, wenn jemand das Wort "Hausschuh" eingibt. In Analytics wird unabhängig davon, welches Wort eingegeben wurde, das Keyword angezeigt, welches in der AdWords Kampagne gebucht wurde - in diesem Beispiel also "Haus". Sie wissen also nicht, inwiefern Sie vielleicht für Begriffe bezahlen, die absolut nichts mit Ihrem eigentlichen Business zu tun haben.
So kann es aussehen, wenn Sie die gleich folgenden Filter einsetzen (ich hoffe bei Ihnen sind mehr Daten enthalten - meine AdWords Kampagne ist sehr klein) - Click auf Grafik zum Vergrößern:
Vor der Klammer sehen Sie den Begriff wie er in AdWords gebucht worden ist - in der Klammer den tatsächlich eingegebenen Begriff (die Plus Zeichen dienen lediglich der Trennung der Wörter). Im obigen Screenshot ist Position 4 bspw. interessant: Das gebuchte Wort ist "tracker software" - wirklich eingegeben aber wurde "programm wie poker tracker". Dies hat nun offensichtlich sehr wenig mit meinem gebuchten Keyword zu tun. Schlussfolgerung wäre also mögliche Wörter der Eingabe - also vielleicht Poker - als negative in AdWords zu buchen. Schließlich habe ich für den Click des Users auf meine Anzeige Geld bezahlt. (Weitere Informationen zu diesem Thema auch auf diesem Blog.)
Ehe Sie anfangen die Filter zu setzen ein wichtiger Hinweis: Eröffnen Sie vorher ein neues Profil! Durch die hier angegebenen Filter werden ausschließlich nur Daten angezeigt, die über AdWords generiert werden. Alle anderen werden ignoriert und können auch nicht wieder hergestellt werden. Daher unbedingt ein neues Profil anlegen!!!
Hier nun die Filter (die Reihenfolge ist wichtig! - Jeweils Click zum Vergrößern, vielen Dank an Alan für die Kooperation).
Filter 1:
Filter 2:

Filter 3:

Filter 4:

Filter 5:
Kurz zum Hintergrund: Wenn Sie eine Kampagne in Google AdWords schalten buchen Sie Keywords. Wenn Sie bspw. das Keyword "Haus" auf Broad Match gebucht haben, bedeutet dies, dass Ihre Anzeige auch ausgeliefert werden kann, wenn jemand das Wort "Hausschuh" eingibt. In Analytics wird unabhängig davon, welches Wort eingegeben wurde, das Keyword angezeigt, welches in der AdWords Kampagne gebucht wurde - in diesem Beispiel also "Haus". Sie wissen also nicht, inwiefern Sie vielleicht für Begriffe bezahlen, die absolut nichts mit Ihrem eigentlichen Business zu tun haben.
So kann es aussehen, wenn Sie die gleich folgenden Filter einsetzen (ich hoffe bei Ihnen sind mehr Daten enthalten - meine AdWords Kampagne ist sehr klein) - Click auf Grafik zum Vergrößern:
Vor der Klammer sehen Sie den Begriff wie er in AdWords gebucht worden ist - in der Klammer den tatsächlich eingegebenen Begriff (die Plus Zeichen dienen lediglich der Trennung der Wörter). Im obigen Screenshot ist Position 4 bspw. interessant: Das gebuchte Wort ist "tracker software" - wirklich eingegeben aber wurde "programm wie poker tracker". Dies hat nun offensichtlich sehr wenig mit meinem gebuchten Keyword zu tun. Schlussfolgerung wäre also mögliche Wörter der Eingabe - also vielleicht Poker - als negative in AdWords zu buchen. Schließlich habe ich für den Click des Users auf meine Anzeige Geld bezahlt. (Weitere Informationen zu diesem Thema auch auf diesem Blog.)Ehe Sie anfangen die Filter zu setzen ein wichtiger Hinweis: Eröffnen Sie vorher ein neues Profil! Durch die hier angegebenen Filter werden ausschließlich nur Daten angezeigt, die über AdWords generiert werden. Alle anderen werden ignoriert und können auch nicht wieder hergestellt werden. Daher unbedingt ein neues Profil anlegen!!!
Hier nun die Filter (die Reihenfolge ist wichtig! - Jeweils Click zum Vergrößern, vielen Dank an Alan für die Kooperation).
Filter 1:
Filter 2:
Filter 3:

Filter 4:

Filter 5:
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Samstag, Juli 14, 2007
Ab sofort alte Version abgeschaltet
Wie bereits angekündigt ist ab sofort die alter Version von Google Analytics nicht mehr verfügbar. Ich nehme an, dass alle Nutzer sich mittlerweile mit der neuen Version angefreundet haben und die vielen Vorteile entdeckt haben.
Zusätzlich gibt es ab heute noch weitere Änderungen. So beginnt der "Karten-Overlay" Report nicht mehr wie bisher mit der globalen Ansicht, sonder mit dem jeweiligen Land. Dies macht Sinn, da die Mehrzahl der Nutzer doch eher an regionalen als an internationalen Daten interessiert ist, und somit der Weg zum Betrachten dieser nicht mehr so lang ist.
In dem "Content nach Titel" Report gibt es nun die bisher fehlende Segmentierungs Funktion.
Außerdem gibt es eine "Go-To-Box". Dies bedeutet, dass man innerhalb der Reports in eine bestimmte Zeile springen kann.
Des Weiteren gibt es ab sofort, und dies freut sicher viele inner- und außerhalb Deutschlands, Google Analytics nun sowohl auf Polnisch als auch auf Türkisch!
Zusätzlich gibt es ab heute noch weitere Änderungen. So beginnt der "Karten-Overlay" Report nicht mehr wie bisher mit der globalen Ansicht, sonder mit dem jeweiligen Land. Dies macht Sinn, da die Mehrzahl der Nutzer doch eher an regionalen als an internationalen Daten interessiert ist, und somit der Weg zum Betrachten dieser nicht mehr so lang ist.
In dem "Content nach Titel" Report gibt es nun die bisher fehlende Segmentierungs Funktion.
Außerdem gibt es eine "Go-To-Box". Dies bedeutet, dass man innerhalb der Reports in eine bestimmte Zeile springen kann.
Des Weiteren gibt es ab sofort, und dies freut sicher viele inner- und außerhalb Deutschlands, Google Analytics nun sowohl auf Polnisch als auch auf Türkisch!
Keyword Positionen Report
Viele von den Google Analytics Nutzern werden den Keyword Positionen Report vielleicht schon kennen (zu finden unter: Zugriffsquellen -> AdWords -> Keyword-Positionen). In meinen Augen ist dieser Report einer der wichtigsten und wertvollsten. Insbesondere natürlich für die Optimierung von AdWords. (Click auf Grafik zum Vergrößern).
Auf der linken Seite des Reports werden die einzelnen in AdWords gebuchten Keywords angezeigt. Diese sind per Default nach der Anzahl der Besuche die über das jeweilige Keyword Kamen sortiert. Durch das Pull-Down Menu kann die Sortierung allerdings auch nach folgenden Parametern geändert werden:
Aber damit nicht genug. Denn richtig sexy wird dieser Report durch die rechte Seite der Grafik. Hier werden die jeweiligen Positionen innerhalb der Google Suchergebnisseite dargestellt. Dieser Report ist die einzige Quelle wo Sie diese Informationen finden! Innerhalb Ihres AdWords Kontos finden Sie bspw. lediglich die durchschnittliche Postion - aber nicht jede einzelne wie hier. Klicken Sie im linken Bereich auf eines der Keywords wird die Suchergebnisseite mit den jeweils möglichen Positionen auf der rechten Seite angezeigt. Es gibt drei top Positionen über den Suchergebnissen und auf der rechten Seite die Boxen. Je nachdem welchen Parameter Sie über das Pull-Down Menu ausgewählt haben werden die entsprechenden Werte an den jeweiligen Positionen angezeigt an denen bzw. über die sie erzielt wurden. Warum macht das ganze nun so viel Sinn? Es gibt in Google AdWords die Möglichkeit auf bestimme Positionen zu bieten. Vielleicht stellen Sie bspw. über den Keyword Positionen Report fest, dass Sie über die Position 1 (die ja gemeinhin die teuerste ist) zwar viel Traffic bekommen, die Qualität (also der Umsatz oder die Conversion oder was auch immer für Sie das Ziel sein mag) im Vergleich zu bspw. Position 4 deutlich schlechter ist. Dies kommt im Übrigen häufiger vor! Dann könnten Sie in Ihrer AdWords Kampagne für dieses Keyword entsprechend lediglich auf die Position 4 bieten. Dadurch sparen Sie viel Geld und steigern gleichzeitig Ihre Conversions.
Weitere Informationen, Tipps und Tricks zu AdWords finden Sie auf dem Blog meines Kollegen Lennart Paulsen.
Auf der linken Seite des Reports werden die einzelnen in AdWords gebuchten Keywords angezeigt. Diese sind per Default nach der Anzahl der Besuche die über das jeweilige Keyword Kamen sortiert. Durch das Pull-Down Menu kann die Sortierung allerdings auch nach folgenden Parametern geändert werden:- Seitenaufrufe pro Besuch
- Durchschnittliche Besuchszeit auf der Website
- % neue Besucher
- Absprungrate (oder auch Bounce Rate genannt)
- Conversion Rate für die jeweils definierten Ziele
- Conversion Rate insgesamt
- Zielwert pro Zugriff
- Umsatz
- Transaktionen
- Durchschnittswert
- Wert pro Besuch
Aber damit nicht genug. Denn richtig sexy wird dieser Report durch die rechte Seite der Grafik. Hier werden die jeweiligen Positionen innerhalb der Google Suchergebnisseite dargestellt. Dieser Report ist die einzige Quelle wo Sie diese Informationen finden! Innerhalb Ihres AdWords Kontos finden Sie bspw. lediglich die durchschnittliche Postion - aber nicht jede einzelne wie hier. Klicken Sie im linken Bereich auf eines der Keywords wird die Suchergebnisseite mit den jeweils möglichen Positionen auf der rechten Seite angezeigt. Es gibt drei top Positionen über den Suchergebnissen und auf der rechten Seite die Boxen. Je nachdem welchen Parameter Sie über das Pull-Down Menu ausgewählt haben werden die entsprechenden Werte an den jeweiligen Positionen angezeigt an denen bzw. über die sie erzielt wurden. Warum macht das ganze nun so viel Sinn? Es gibt in Google AdWords die Möglichkeit auf bestimme Positionen zu bieten. Vielleicht stellen Sie bspw. über den Keyword Positionen Report fest, dass Sie über die Position 1 (die ja gemeinhin die teuerste ist) zwar viel Traffic bekommen, die Qualität (also der Umsatz oder die Conversion oder was auch immer für Sie das Ziel sein mag) im Vergleich zu bspw. Position 4 deutlich schlechter ist. Dies kommt im Übrigen häufiger vor! Dann könnten Sie in Ihrer AdWords Kampagne für dieses Keyword entsprechend lediglich auf die Position 4 bieten. Dadurch sparen Sie viel Geld und steigern gleichzeitig Ihre Conversions.
Weitere Informationen, Tipps und Tricks zu AdWords finden Sie auf dem Blog meines Kollegen Lennart Paulsen.
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