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Dienstag, März 27, 2012

Google Analytics - verborgene Schätze und Reports, die jeder kennen sollte

smx münchen 2012Am 27. März habe ich im Rahmen der SMX einen Vortrag gehalten über verborgene Schätze und Reports innerhalb von Google Analytics die jeder kennen sollte.

Damit nicht nur die SMX teilnehme davon profitieren teile ich die Aufstellung hier mit den Lesern meines Blogs.

Los gehts...

Neben den vielen Standard-Berichten die Google Analytics zu bieten hat und die mittlerweile auch wohl fast jeder kennt der sich zumindest ein wenig mit Google Analytics auseinander gesetzt hat gibt es viele "versteckte" Features und Nutzungsmöglichkeiten die nicht jedem geläufig sind...

Top 1 - Gewichtete Sortierung

Wer sich intensiver mit der Betrachtung verschiedener Daten innerhalb einer Tabelle beschäftigt hat wird folgendes Problem kennen. Angenommen ich möchte die Absprungrate analysieren. Hierbei bin ich besonders an bspw. den organischen Suchbegriffen (oder Landing Pages oder Kampagnen oder Länder oder sonstwas) interessiert die eine besonders hohe Absprungrate generieren. Logisch.

Wenn ich nun also innerhalb der Tabelle nach der Absprungrate sortiere habe ich folgendes Problem - ich sehe zunächst viele Zeilen mit 100% Absprungrate, gleichzeitig aber nur sehr wenige Besuche.

Es werden also zunächst alle Zeilen dargestellt in der die Absprungrate am höchsten ist, das heißt aber nicht, dass dies auch alles relevante Keywords sind. Im Gegenteil - vermutlich ist der uninteressanteste Teil des Long Teils - siehe folgenden Screenshot.

Google Analytics - gewichtete Sortierung
Ungewichtete Sortierung - Klick zum Vergrößern

Wie kann ich nun also die Keywords mit der höchsten Absprungrate und gleichzeitig auch den meisten Besuchen betrachten?

Eine Möglichkeit ist die Tabelle nach Excel zu exportieren und dort entsprechend nach beiden Spalten zu sortieren...ziemlich umständlich.

Viel einfacher ist es, die Sortierungsart in Analytics zu verändern und dort die gewichtete Sortierung zu wählen.

Hiermit werden zunächst die relevanten Keywords angezeigt - die mit einer hohen Absprungrate UND den meisten Besuchen.

Google Analytics - gewichtete Sortierung
Gewichtete Sortierung - Klick zum Vergrößern

Nun sehe ich auf einen Blick wo Probleme auftauchen und kann entsprechende Maßnahmen einleiten um erfolgreicher zu werden.

Top 1 Bonustipp - Absolute Veränderung

Und was heißt absolute Veränderung?

Innerhalb des Pull Down Menüs gibt es noch ein ausgerautes Feld - Absolute Veränderung. Dieses Feld wird in dem Moment sichtbar wo Sie innerhalb des Kalenders einen Vergleichszeitraum hinzufügen.

Durch das Hinzufügen eines Vergleichszeitraums interessieren sie vermutlich die Keywords (oder Landing Pages oder Quellen oder oder oder) die sich innerhalb einer Spalte absolut am meisten verändert haben (Stichwort Movers&Shakers).

Und genau diese gravierensten absoluten Veränderungen werden durch diese Auswahl dargestellt:

Google Analytics - absolute Veränderung
Absolute Veränderung - Klick zum Vergrößern


Top 2 - Vergleichende Darstellung

Tabellendarstellungen sind super. Insbesondere dann, wenn man viele Daten gleichzeitig darstellen will.

Aber sind Tabellen auch die beste Art und Weise um Erkenntnisse schnell gewinnen zu können?

Eine schnell zu sehen wie sich bspw. bestimmte Keywords (oder Landing Pages oder Seiten oder Quellen oder oder oder) im Vergleich zur den entsprechenden Daten der gesamten Website verhalten haben ist eine Tabelle nur eine semigute Möglichkeit.

Der folgende Screenshot zeigt die Absprungraten für meine Top-organischen Keywords im Vergleich zu der Absprungrate meines gesamten Blogs:

Google Analytics - vergleichende Darstellung
Vergleichende Darstellung - Klick zum Vergrößern
Wer hier nicht innerhalb kürzester Zeit feststellen kann welche Suchbegriffe eine im Verhältnis schlechtere Absprungrate hat der...schreibt sofort einen Kommentar ;-)

Aus meiner Sicht einer der aktionsorientiertesten Darstellungen in Google Analytics!

Top 2 Bonustipp - Begriffswolke

Insbesondere für Suchmarketer ist die Darstellung einer Begriffswolke in Google Analytics interessant. Denn sie stellt - für unterschiedliche einstellbare Metriken - dar, welche Suchbegriffe jeweils relevant sind.

Google Analytics - Begriffswolke
Begriffswolke - Klick zum Vergrößern

Das Auge erfasst sehr schnell was relevant und was irrelevant ist.

Extra-Top 2 Bonusbonustipp: Ändern Sie nicht nur die Metriken Besuche oder Absprungrate, sondern auch die Rubriken. So können Sie sich die Wolke auch für Ihre definierten Ziele, E-Commerce oder AdSense Daten ansehen.


Top 3 - Sekundäre Dimension

Wer sich ein wenig mit Google Analytics beschäftigt hat wird vermutlich auch schon mal über die sekundäre Dimension gestolpert sein.

Hierüber lässt sich in jeden Report eine weitere Spalte mit weitern passenden Dimensionen hinzufügen. So kann ich bspw. mir in der ersten Spalte sämtliche Suchbegriffe anzeigen lassen und in einer zweiten Spalte die Suchmaschinen über die die User jeweils über diese Begriffe auf meine Seite kamen.

Bezogen auf Suchbegriffe wird dies besonders spannend, wenn es um AdWords Keywords geht - denn hier sind die Auswahlmöglichkeiten noch deutlich größer!

Google Analytics - Sekundäre Dimension
Sekundäre Dimension

Als zweite Dimension kann man aus folgenden Dimensionen auswählen:
  • Anzeigeninhalt
  • Werbenetzwerk
  • Anzeigengruppe
  • Anzeigenfläche
  • Position der Anzeigenfläche
  • Kampagne
  • Typ der persönlichen Hinweises
  • Domain des Placements
  • Placement Typ
  • Placement-URL
  • Ziel-URL
  • Keywords Option
Ohne auf jeden einzelnen Punkt in diesem Moment näher einzugehen - ich denke es zeigt die Vielfalt und die sich bietenden Möglichkeiten recht gut ;-)

Top 3 Bonustipp: Weitere Dimensionen

Die sich bietenden Auswahlmöglichkeiten innerhalb des Pull Down Menüs der zweiten Dimension ändern sich in Abhängigkeit davon, in welchem Report man sich gerade befindet.

So gibt es mittlerweile einige Report, in denen sich weitere interessante Auswertungsmöglichkeiten ergeben - insbesondere im Zusammenhang mit Social Media Metriken wird das ganze in der Zukunft noch spannender werden...

Top 4 - Anpassen

Es gibt eine Menge sinnvoller fertiger Reports. Aber manchmal möchte man basierend auf den vorhandenen Reports einige Änderungen oder Anpassungen vornehmen.

Bisher gab es die Möglichkeit sich individuelle Benutzerdefinierte Berichte zu erstellen. Dies war eine großartige Möglichkeit sich Reports so zu bauen wie man sie haben möchte.

Wenn Sie mit einem schon vorhandenen Bericht aber eigentlich schon recht zufrieden sind und nur einige Anpassungen vornehmen möchten war es nervig, denn man musste den kompletten Bericht nocheinmal nachbauen.

Für viele Berichte gib es die Möglichkeit die bisherige Struktur, bestehend aus Metriken und Dimensionen, zu nutzen und weiter zu bearbeiten und individuell anzupassen.

Dafür gibt es den Button "Anpassen" - in der oberen Menüleiste des entsprechenden Berichts.

Google Analytics - benutzerdefinierte  Berichte
Anpassen von Berichten
Wenn Sie diesen Betätigen landen Sie innerhalb der benutzerdefinierte Berichte - Sie haben dann allerdings die Struktur des Berichts in dem Sie gerade waren schon komplett aufbereitet.

Google Analyitcs - benutzerdefinierte Berichte
Benutzerdefinierter Bericht - Klick zum Vergrößern


Top 4 Bonustipp - Benutzerdefinierte Berichte teilen

Nicht ganz so einfach zu finden aber dennoch möglich - es besteht die Möglichkeit benutzerdefinierte Berichte mit anderen zu teilen.

Nachdem Sie einen eigenen Bericht erstellt haben - sei es über die eben beschriebene Anpassen Funktion oder von Grund auf neu - finden Sie sämtliche Berichte über den oberen Tab benutzerdefinierte Berichte wieder.

In der Übersicht sehen Sie dann alles je erstellten Berichte. Hier haben Sie nun auch die Möglichkeit die Berichte mit anderen Leuten zu teilen - wählen Sie hierfür in dem Auswahlmenü auf der rechten Seite "teilen".

In dem sich dann öffnenden Fenstern erscheint ein Link den Sie kopieren und dann versenden können.

Google Analytics - benutzerdefinierte Berichte teilen
Benutzerdefinierte Berichte teilen - Klick zum Vergrößern
Achten Sie darauf, dass lediglich die Struktur und die Konfiguration des von Ihnen erstellten Berichtes geteilt wird - nicht die darin enthaltenen Daten. Es hängt dann also immer davon ab, auf welche Daten der jeweilige Bericht angewendet wird.

Top 5 - Custom Alert

Benutzerdefinierte Benachrichtigungen sind eine sinnvolle Möglichkeit bei Veränderungen  strategisch wichtiger Kennzahlen automatisch benachrichtigt zu werden.

Aus meiner Sicht wird dieses Feature bislang viel zu wenig genutzt.

Zu finden ist es über den Tab Startseite (oben), dann auf Radar-Ereignisse und dort auf Übersicht. Hier werden dann die automatischen Radar-Ereignisse angezeigt - auch sehr interessant! Hier gibt es neben den automatisierten aber noch die benutzerdefinierten Benachrichtigungen.

Google Analytics - Radar Ereignisse
Radar Ereignisse und benutzerdefinierte Benachrichtigung
Wenn noch keine eingerichtet wurden wird dort nichts angezeigt werden - ebenso wenn zwar welche eingerichtet wurden, aber das entsprechend definierte Ereignis (noch) nicht eingetreten ist.

Dementsprechend müssten die Benachrichtigungen erstellt werden. So wird es mich vermutlich interessieren, wenn meine Besuche über organischen Traffic einbrechen - um dann zu erforschen was los ist muss ich erstmal erfahren. Eine Mail, dass ein Einbruch um x-Prozent stattgefunden hat hilft hier enorm.

Innerhalb der Einstellungen muss ich nun also definieren, dass ich für diese Anforderung ausschließlich organischen Traffic betrachten möchte. Und wenn dann die Anzahl der Besuche um mehr als - hier 5% - abnimmt, und das ganze im Vergleich zur Vorwoche, bekomme ich nun eine Nachricht zugeschickt.

Google Analytics - benutzerdefinierte Benachrichtigung
Benutzerdefinierte Benachrichtigung
 Ich habe in diesem Beispiel eine Veränderung von 5% im Vergleich zur Vorwoche gewählt - der Grund ist, dass der Traffic am Wochende regelmäßig einbricht. Hätte ich also eine Abnahme von 5% auf Tagesbasis einegestellt würde ich jeden Samstag eine Benachrichtigung bekommen.

Natürlich gibt es noch weitere Einstellungsmöglichkeiten und Bedingungen die gestellt werden können - man kann durchaus auch positive Einstellungen vornehmen ;-)

Und damit nicht nur Sie die ganzen Emails bekommen können Sie auch noch weitere Emails hinzufügen, die dann die Benachrichtigungen bekommen. Dies ist ein sinnvoller aber wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu einer Web Analyse Kultur - Daten Distribuierung...oder Report Automation.

Bonustipps...

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Tipps, Schätze und Reports die erwähnenswert sind...hier ein paar weitere als Stichwort:
Und was natürlich jeden Suchmaschinenmarketer interessiert...die Verknüpfung der Google Webmaster Tools mit Google Analytics...hierzu gab es ja bereits einen ausführlichen Blog Post.

Als absoluten Bonustipp am Ende gibt es noch eine Toolvorstellung die das Thema "Report Automation" näher betrachtet und eine Lösung bietet die hier in Kürze noch näher vorgestellt wird:
Das Web Controlling Dashboard und Report Automation Tool TrakkBoard...

Und nun wie immer: Welche Anmerkungen haben Sie zu den Tipps? Welche Tipps habe ich vergessen? Welcher versteckten Features nutzen Sie? Schreiben Sie einen Kommentart und teilen Sie ihre Meinung mit den anderen Lesern...

Dienstag, August 02, 2011

Was ist der Unterschied zwischen Reporting und Analyse?

Des Öfteren werde ich gefragt was denn eigentlich der Unterschied ist zwischen Reporting und Analyse. Oder anders, viele Unternehmen meinen sie würden Web Analyse betreiben - in Wirklichkeit ist es aber nichts anderes als Reporting.

Doch was ist denn dann eigentlich Web Analyse? Und wie unterscheidet es sich zum Reporting?

Dieser Post soll etwas Licht in die Unterschiede bringen.

Web Reporting ist das Zusammentragen von Zahlen und Daten aus Web Analyse Tools oder anderen Tools die Daten ausspucken.

Diese Daten werden in vielen Unternehmen in unterschiedlichen Formen (meist in Excel) zusammengepackt, vielleicht noch mit ein paar Excel Grafiken aufgehübscht, und dann an einen großen Verteiler verschickt.

Der Empfänger kann sich dann die für ihn relevanten Daten aus diesen Excel Tabellen und Datenolonnen heraussuchen und seine eigenen Erkenntnisse gewinnen.

In der Regel wird er allerdings, wenn überhaupt, einen kurzen Blick darauf werfen, und checken, ob es grobe Abweichungen gegenüber der Vorwoche, dem Vormonat oder gar dem Vorjahr gibt (einige sind dann sogar zufrieden, wenn es nicht schlechter als im Vorjahr lief!!).

Und so sehen Reportings dann teilweise so aus:

Automatisierter Email Report aus einem Web Analyse Tool
Ich möchte einen Menschen sehen, der mit diesen Daten tatsächlich etwas anfangen kann! (Bitte im Kommentar melden ;-)

Zugegeben, diesen Sreenshot habe ich von einer Email gemacht die ich wöchentlich bekomme - und die regelmäßig so aussieht. Ein Designer hat diesen Report/diese Email nie gesehen (hoffentlich). Aus meiner Sicht ist dieser Report ein schlimmer Schritt zurück in längst vergangene Jahrzehnte und eigentlich ein Verbrechen...niemals niemals niemals hat dies auch nur im Ansatz etwas mit Web Analyse zu tun!

Dashboard aus einem Web Analyse Tool
Diesen Screenshot kennen bestimmt die meisten. Aber ist das Web Analyse? Nein! Dies ist ein Dashboard und ebenfalls Reporting. Ebenso wie folgendes Bild:

Dashboard aus einem Web Analyse Tool
Und so bietet jedes Web Analyse Tool seine eigenen Dashboards - und viele Leute denken dann, wenn dieses eingerichtet ist, und vielleicht sogar noch automatisiert verschickt wird, dass nun Web Analyse betrieben wird.

Um Reporting zu machen können Sie einen günstigen Werkstudenten einstellen und ihn/sie die Daten aus einem Web Analyse Tool herauskopieren und in Excel neu zusammenstellen lassen. Es gibt in großen Unternehmen ganze Abteilungen, die nichts anderes machen...

Doch was ist denn dann Web Analyse?

Web Analyse beschäftigt sich viel mehr mit den eigentlichen Business-Zielen des Unternehmens.

Die Dashboards sind deutlich individualisierter und aktionsorientiert.

Die aufgeführten Inhalte sind contextbezogen und idealerweise stark segmentiert.

Und das Wichtigste überhaupt - Handlungsempfehlungen!

Es wird deutlich, dass dies eine völlig andere Arbeit ist, herausfordernder, qualifizierter und wesentlich businessorientiert. Völlig andere Anforderungen - ein zahlenexportierender Werkstudent reicht hier nicht mehr aus...

Wie kann also ein Dashboard auch aussehen, welches eher in Richtung Web Analyse statt in Reporting geht?

Beispielanalyse
Wer als erster den Unterschied erkennt schreibt einen Kommentar ;-)

Im Unterschied zu den obigen Beispielen wurden hier die ganzen Daten schon analysiert und nur die Erkenntnisse wiedergegeben.

Die Daten wurden sozusagen vorgekaut ehe sie verbreitet werden.

Dies hat den Vorteil, dass die Empfänger sich nicht mehr selber in die Daten einlesen müssen und eigene, womöglich voneinander abweichende, Interpretationen durchführen müssen, sondern innerhalb von wenigen Minuten wissen, wie der Stand ist und was zu tun ist.

Die obige Analyse besteht in Wirklichkeit noch aus einer weiteren Seite in der basierend auf den Daten Handlungsempfehungen aufgeführt sind. Und zwar so, dass diese auch nachgehalten werden können. Also mit Empfehlungsdatum und den Veränderungen der Daten nachdem die Empfehlung umgesetzt wurde.

Dies ist auch nur ein Beispiel wie soetwas aussehen kann. Letztendlich hängt es immer davon ab, wer der Empfänger ist und was der Analysegegenstand ist.

Wichtig ist, dass der Fokus nicht auf irgendwelchen Top10 Listen liegt, sondern eher auf Movers&Shakers, Veränderungen, Erkenntnissen und Empfehlungen.

Daten haben wir genug - Informationen sind das was zählt!

Letztendlich kann ein Dashboard sogar fast ausschließlich nur aus Text bestehen...hauptsache die Erkenntisse werden hierin gut verpackt und argumentiert.

Ein weiteres Beispiel für ein mögliches Musterdashboard:

Musterdashboard
Man kann hier sehen, dass es letztendlich oftmals ausreichend ist, wenn das Dashboard auf eine Din A 4 Seite passt.

Hauptsache die wichtigsten Erkenntnisse werden transportiert!

Dabei kommt es noch nicht mal auf schöne Grafiken, bunte Linien oder irre Charts an. Wenn die Erkenntnisse und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen deutlich dargestellt werden ist reicht ein eselsohrbehaftetes herausgerissenes Blatt aus einem Collegeblock aus!

Versuchen Sie zudem immer den Output (also Umsatz, Verkäufe, Conversions, Registrierungen, Downloads, was weiß ich) in Verbindung mit den Daten zu bringen um einen möglichst großen Mehrwert zu schaffen und dadurch die Aufmerksamkeit der Empfänger zu gewinnen.

Nun ist nicht jedes erstelle Dashboard, egal ob mit vielen Zahlen oder vielen Worten, ein mustergültiges und sinnvolles Dashboard. Es ist recht einfach, statt der vielen eher sinnlosen Zahlen viele weitestgehend sinnlose Wörter aneinander zu hängen.

Um ein paar Tipps zu geben was Reporting von Web Analyse unterscheidet hier meine Top 10:

  1. Die aufgeführten Daten sind segmentiert und bestehen nicht nur aus den Basisdaten die aus einem Web Analyse Tool kopiert wurden.
  2. Die meisten Daten sind eng mit dem Output bzw. den eigentlichen Zielen der Website verknüpft.
  3. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben. Und zwar wird nicht nur gesagt, dass man dies und das machen sollte, sondern idealerweise ist dies verknüpft mit dem gewünschten Ergebnis.
  4. Es fließen Daten auch aus anderen Tools mit ein. Beispielsweise werden Erkenntnisse aus Social Media, Google Insights, Google Trends, Facebook Insights, Twitter Tools, Umfragen oder sonstigen Tools mit eingeflochten.
  5. Wenn es komplett automatisiert daherkommt ist es vermutlich keine Analyse (Analyse benötigt immer einen Menschen zu Interpretation - dies kann leider derzeit noch nicht von Maschinen übernommen werden).
  6. Wenn die Daten contextbezogen sind handelt es sich vermutlich um Analyse.
  7. Wenn das Dashboard ausschließlich aus Daten und Grafiken besteht ist es wahrscheinlich keine Analyse.
  8. Wenn mehrere Metriken miteinander aufeinander bezogen werden und daraus eine Erkenntnis gewonnen werden kann handelt es sich um Analyse.
  9. Werden fortschrittliche Analyse-Methoden verwendet (Statistiken, Segmentierung, Personas, etc.) ist es eher Analyse als Reporting.
  10. Sind die Daten individuell auf bestimmte Abteilungen/Personen ausgerichtet und nicht für das gesamte Unternehmen handelt es sich vermutlich um Analyse und nicht Reporting.
Leider kommt man dennoch um Reporting oftmals nicht herum. Insbesondere große Unternehmen sind Zahlenfriedhöfe gewöhnt und fordern diese vehement ein.

Als Web Analyse sollte das Reporting allerdings nicht mehr als 10% der Arbeitszeit ausmachen.

Reporting ist in der Tat weitestgehend automatisierbar - nutzen Sie dies, sparen Sie Zeit und nutzen diese besser für die eigentlich weiterbringenden Analysen!

Ich hoffe es ist ein wenig klar geworden, wo ich den Unterschied zwischen Reporting und Web Analyse sehen.

Nun sind Sie an der Reihe! Welche Unterscheidungen würden Sie machen? Bei guten Vorschlägen nehme ich Ihre Vorschläge mit in die Liste auf. Haben Sie eigene Beispiele von Dashboards Reports - positive oder negative? Schicken Sie mir gern Ihre Screenshots (gern verfremdet oder ohne konkrete Zahlen). Auch diese nehme ich gern mit in diesen Post auf.


Ansonsten freue ich mich wie immer über zahlreiche Kommentare!

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Web Analyse und Dashboards
Web Analytics in Unternehmen - 5 Erkenntnisse

Sonntag, März 28, 2010

Web Analyse und Dashboards

Endlich ist es mal wieder an der Zeit einen neuen Blog Post zu verfassen. Leider hat es etwas länger gedauert wofür es auch einen Grund gibt. Welche? Das werde ich in Kürze verraten...

Web Analytics Inside ist diesen Monat drei Jahre alt geworden - im März 2007 habe ich hier den ersten Post veröffentlicht und seitdem ist eine Menge passiert.

Die Web Analyse Branche hat sich enorm weiterentwickelt - es gab Mergers, neue Features, ich habe mein erstes Buch geschrieben, es gibt einen deutschsprachigen Web Analytics Podcast, Trakken wurde gegründet und Web Analytics Inside besteht aktuell aus 116 Blog Posts! Es geht weiter - mit dem klaren Ziel die Post-Frequenz wieder deutlich zu erhöhen! In einem der nächsten Posts werde ich dann meine Blog-Geburtstagswünsche an die Web Analyse Tools und Branche formulieren ;-)

Und natürlich haben in dieser Zeit viele Unternehmen Web Analyse Tools eingeführt.

Gut so!

Die Einführung eines Web Analyse Tools ist der erste - sehr wichtige - Schritt. Dennoch ist es oftmals so, dass insbesondere größere Unternehmen der Ansicht sind, dass es mit der Implementierung eines Tools getan ist. Dem ist absolut nicht so!

Die eigentliche Arbeit der Web Analyse fängt erst dann an, wenn das Tool eingeführt worden ist!

Und auch erst dann fängt es an Spaß zu machen und einen Mehrwert zu generieren.

Vielerorts werden Reports immer noch mit Excel Tabellen erstellt und verschickt.

Das ist grundsätzlich nicht verwerflich - allerdings neigen viele Unternehmen dazu alle verfügbaren Zahlen in umfangreichen Excel-Tabellen zusammenzufügen, vielleicht noch viele Charts hinzuzufügen und zudem noch mit vielen Tabs zu arbeiten. Gerne werden diese Zahlen-Monster dann noch an einen möglichst großen Verteiler verschickt.

web analytics inside - dashboard
[Dieser Screenshot stammt aus einem externen Blog-Artikel über Dashboards im Intranet - vielen Dank, dass ich es nutzen darf]

Die Konsequenz daraus ist, dass sich im Endeffekt kein Mensch die Zahlen genau ansieht. Oder noch viel schlimmer - keinerlei Aktionen und Ableitungen daraus getroffen werden können. Es sind oftmals lediglich Zahlenwüsten die vielleicht den Zweck eines Reportings erfüllen, aber keinen wirklichen Mehrwert bringen die das Business nach vorne bringen.

Wie sollten also Reports oder besser Dashboards aussehen?

Mittlerweile bietet fast jedes Web Analyse Tool eine individualisierbare Dashboard-Funktion. Hier kann man sich bestimmte Berichte meist per Drag&Drop zusammenstellen. Ein erster guter Schritt.

Doch haben alle Web Analyse Tools den Nachteil, dass sie die Zahlen nicht interpretieren und auch keine Handlungsempfehlungen abgeben können (Google Analytics Intelligenz ist ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber auch nicht wirklich die finale Lösung).

Es bleibt einem also nur wenig übrig als sich selber ein Dashboard zu bauen. Doch worauf ist dabei zu achten?

Weniger ist mehr!

Voraussetzung hierfür ist die Definition von KPIs. Diese Key Performance Indikatoren bilden das Business in wenigen - man sagt es sollten nicht mehr als acht - Kennziffern ab. Dabei sind diese so handlungs- und aktionsorientiert wie möglich.

timoaden.de - dashboard


Fokussieren auf das Wesentliche!

Visits oder Pageviews sind hierbei keine geeigneten KPIs - auch wenn sie oftmals als wichtige Kennziffer gesehen werden. Stellen Sie nur wirklich relevante Daten dar die einen Mehrwert generieren! Beachten Sie dazu auch die weiter unten aufgeführten Empfehlungen.

Erklärende Sätze statt vieler Zahlen!

Eine reine Darstellung vieler Zahlen bringt einen nicht wirklich weiter. Basierend auf den KPIs sollten die Daten schon vorab analysiert und interpretiert werden - dies ist die Aufgebe des Web Analysten!

Dieser hat auch dafür zu sorgen, dass die Zahlen in Sätze verpackt verständlich dargestellt werden. Jeder liest lieber einen kurzen prägnanten Satz, als sich in Zahlen einzuarbeiten.

Abgeleitete Handlungsempfehlungen!

Ein Geschäftsführer hat nicht die Zeit sich in viele Daten einzuarbeiten und vor allem nicht diese auch zu interpretieren.

Was meinen Sie wie Sie in begeistern können, wenn Sie im ein DIN A4 großes Dashboard zusenden auf dem er direkt sieht wie der Stand der Dinge ist? Vorab bereits analysiert und mit konkreten Handlungsempfehlungen?

Einfache Sprache!

Nicht jeder ist ein Internetexperte und kennt sich mit den Begrifflichkeiten aus. Daher sollte immer darauf geachtet werden, dass die in dem Dashboard verwendete Sprache einfach ist.

Wenn man länger als fünf Minuten benötigt um das Dashboard zu lesen und zu verstehen ist es kein gutes Dashboard!

Individualisierung!

Jede Abteilung, und auch innerhalb dieser Abteilungen sind die Bedürfnisse und Anforderungen unterschiedlich. Daher sollte es auch nicht nur ein Dashboard geben, sondern individuell zugeschnittene Dashboards für die verschiedenen Empfänger. Ein Abteilungsleiter der Marketing-Abteilung benötigt andere Daten und Erkenntnisse als der Geschäftsführer!

Relevante Charts!

Platzieren Sie keine Grafiken oder Charts in einem Dashboard nur weil sie verfügbar sind. Nur wirklich relevante Charts die eine klare Aussage haben und eine konkrete Aktion zur Ableitung haben sollten es aufs Dashboard schaffen.

Zusammengefasst hier sieben Leitsätze die ein Dashboard verfolgen sollte:

  1. Weniger ist mehr


  2. Fokussierung auf das Wesentliche


  3. Erklärende Sätze statt vieler Zahlen


  4. Abgeleitete Handlungsempfehlungen


  5. Einfache Sprache


  6. Individualisierung


  7. Relevante Charts
web analyse dashboard
Es ist schwierig eine Musterlösung für ein Dashboard zu geben, da es je nach Business, und je nach Empfänger individuell ist.

Es gibt viele Beispiele schlechter Dashboard und Reports. Innerhalb dieses Posts sehen Sie eine Auswahl nicht wirklich sinnvoller Dashboards.

Machen Sie es besser!

Letztendlich reicht es aus, wenn ein Dashboard aus vier Teilen besteht:

  • Aktueller Status Quo und Trend


  • Daraus abgeleiteter Optimierungsvorschlag und Formulierung einer Hypothese


  • Kontrolle und Zielerreichung der vorherigen Handlungsempfehlungen


  • Priorisierung der Aktionen
Nun gibt es natürlich ein Problem:

Die bisherigen Empfänger sind es nicht gewohnt ein derart schlankes Dashbaord zu erhalten. Sie sind daran gewöhnt Zahlenkolonnen zu geliefert zu bekommen. Hinter diesen kann man sich besser verstecken, da sie deutlich weniger aussagekräftig sind.

Durch dieses neue Dashboard werden die Empfänger verwirrt sein, möglicherweise die alten umfangreichen Reports zurückhaben wollen.

Doch bleiben Sie hart.

dashboard web analyse
Überzeugen Sie die Empfänger mit Inhalten statt mit Masse. Überzeugen Sie dadurch, dass Sie wirklich konkrete Handlungsempfehlungen geben die einen Mehrwert bieten - idealerweise einen monetären.

Kommunizieren Sie mit den Empfängern und schildern Sie, weshalb die Reports nun anders aussehen. Wenn Sie die hier erwähnten Schritte beachten und wirkliche Aktionen vorschlagen die einen Mehrwert bieten werden Sie schnell sehen, dass kein Mensch die anderen umfangreichen Reports mehr benötigt.

Damit dies geschieht beachten Sie auch die folgenden fünf Dinge:
  • Versuchen Sie einen monetären Bezug herzustellen - Chefs stehen auf Geld


  • Bringen Sie Zahlen in Kontext - für sich gestellte absolute Zahlen haben keine Aussagekraft


  • Bringen Sie Ideen ein - Ihre Chance sich unsterblich zu machen


  • Seien Sie kreativ - auch verrückte Ideen können gut sein


  • Machen Sie Fehler - diese bringen Sie weiter
Nun liegt es an Ihnen. Es ist die Aufgabe des Web Analysten vernünftige Dashboards zu erstellen und dafür zu sorgen, dass diese einen relevanten Mehrwert bieten. Sorgen Sie auch dafür nachzuhalten, welche Änderungsvorschläge umgesetzt wurden. Geschieht dies nicht müssen Sie mehr Druck aufbauen oder das Potential der vorgeschlagenen Änderungen noch deutlicher herausarbeiten!

Es hat nie jemand gesagt, dass die Arbeit eines Web Analysten einfach ist ;-)

Und nun schon wieder eine Aufgabe für Sie: Schreiben Sie ein Kommentar! Nutzen Sie eigene Dashboards? Oder die Dashboard-Funktionalität des Web Analyse Tools? Wie sehen Ihre Dashboards aus? Oder verschicken Sie Zahlenfriedhöfe? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit den anderen Lesern!

Sonntag, August 16, 2009

Breaking News: Trakkboard ist live - kostenlos!

Von den bisherigen 112 Blog Posts ist dies einer von ganz wenigen den ich für ein klein wenig - absolut themenrelevante - Eigenwerbung nutze. Danach geht es auch wieder, mit höherer Frequenz, wie gehabt weiter.

Der Grund dieses Posts ist der Launch von Trakkboard (aus dem Hause Trakken) - siehe dazu auch die aktuelle Internet World Business.

Trakkboard Logo
Trakkboard ist eine kostenlose Desktop Applikation mit der man Google Analytics Daten individuell in einem Dashboard zusammenstellen kann.

Verschiedene Metriken können in kleinen Report-Widgets arrangiert werden. Der Vorteil dabei ist, dass jeder innerhalb einer Organisation sich die Metriken, die für ihn interessant sind, auf seinem Rechner anzeigen lassen kann. Ohne sich in Google Analytics einloggen zu müssen um die entsprechenden Zahlen zu finden.

Trakkboard Dashboard
Die Widgets werden automatisch aktualisiert. Daten beliebig vieler Profile und z.Zt. von zwei unterschiedlichen Google Accounts können miteinander verglichen werden (pro Google Account können Sie über bis zu 25 Google Analytics Konten verfügen auf die Sie mit Trakkboard zugreifen können).

Trakkboard Widget
Stellen Sie sich vor Sie betreuen zwei verschiedene Websites oder Portale. Dann können Sie die für Sie wichtigen Kennziffern auf einem Dashboard nebeneinander legen und vergleichen.

Über das Anlegen verschiedener Tabs und die Drag&Drop Funktion besteht die Möglichkeit sich seine Kennzahlen so zurecht zu legen wie man sie braucht.

Alle wichtigen Metriken auf einem Blick!


Hier ein paar Vorteile und Features des Trakkboards:
  • Zwei Google Accounts können hinzugefügt werden
  • GleichzeitigesVergleichen von bis zu 50 Google Analytics Konten
  • Auswahl aus bis zu 2.500 Profilen
  • Individuelle Zusammenstellung der Report-Widgets
  • Kostenlos!
  • Datenschutz, da keine Daten bei Trakken gespeichert werden
  • Kennzahlendarstellung ohne einloggen in Google Analytics
  • Automatische Aktualisierung
  • Sehr einfache Benutzung
  • Fokussierung auf die wichtigsten Kennziffern
  • Notizen-Funktion für Anmerkungen, Ideen, usw.
  • Top/Flop-Widget (aka. Movers&Shakers Report)
  • Dreisprachig: Deutsch, Englisch, Spanisch!
  • Verschiedene grafische Darstellungsvarianten (Linie, Balken, Tabelle, etc.)
  • Umfangreiche Hilfetexte im Tool
  • Z.Zt. Auswahl aus 14 unterschiedlichen Report-Widgets
  • Definition unterschiedlicher Zeiträume möglich, global oder pro Widget
  • Drag&Drop-Funktion
  • Verschiedene Tabs möglich
  • Verschieben von Widgets in andere Tabs
  • "Abschließen" einzelner Widgets
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Weitere Features werden in Zukunft hinzugefügt
Warum aber sollte man Trakkboard nutzen?

Trakkboard Report
Dafür gibt es diverser Gründe. Es macht bspw. Sinn möglichst viele Kollegen innerhalb des Unternehmens bestimmte Metriken zur Verfügung zu stellen. Da aber nicht jeder mit Google Analytics umgehen kann, oder dort die entsprechenden Reports findet, besteht nun die Möglichkeit mit dem Trakkboard die wichtigsten Kennziffern zur Verfügung zu stellen. Und zwar individuell für jeden so wie er es braucht.

Für viele ist Google Analytics viel zu umfangreich und mächtig.

Trakkboard hilft dabei die dargestellten Kennzahlen zu reduzieren und wirklich nur die anzuzeigen die man wirklich braucht. In so einfacher vorm, dass wirklich jeder damit umgehen kann.

Wie nutze ich Trakkboard?

Folgen Sie einfach den Schritten. Fordern Sie den Lizenzschlüssel an und klicken dann auf den Link in der Email die Sie dann bekommen haben. Laden Sie Trakkboard herunter und fügen den Lizenzschlüssel ein. Wählen Sie dann ein Passwort aus und geben die Login-Daten Ihres Google Accounts ein (ein weiteres Google Konto können Sie später im Tool unter "Control Center" hinzufügen). Folgen Sie den Installationsanweisungen und kreieren sich dann Ihr eigenes Dashboard.

Trakkboard Report Widget
Oben rechts befindet sich die Spracheinstellung. Denn Trakkboard steht in Deutsch, Englisch und Spanisch zur Verfügung. Der Wechsel zwischen den Sprachen geschieht live und direkt. Probieren Sie es aus.

Innerhalb von Trakkboard finden Sie in jedem Report-Widget ein kleines Fragezeichen. Dies erklärt in Kürze was in dem Widget dargestellt wird. Ausführlichere Hilfe gibt es oben rechts über den Hilfe-Button. Dort befindet sich auch das Feedback-Formular.

Trakkboard wird stetig weiterentwickelt. Über Updates informieren wir Sie per Newsletter, über Twitter, Facebook (kommt in Kürze) den Trakkboard-Blog (noch nicht live) und innerhalb des Tools selber.

Und jetzt Sie: Wie finden Sie das Tool? Was vermissen Sie? Wie kommen Sie damit klar? Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie? Schreiben Sie hier einen Kommentar - ich freue mich über jeden Kommentar.
 
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