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Donnerstag, Juni 04, 2009
Web Analytics Podcast Mole2 feiert Jubiläum - die 10. Folge
Montag, Mai 25, 2009
Web Analytics in Unternehmen - 5 Erkenntnisse






Donnerstag, Mai 21, 2009
Google Analytics (GA) und Google Customer Search Engine (CSE)
Das ist einfach möglich in dem in den Analytics Settings > Profile Settings der Parameter Site Search aktiviert wird. Um die Analytics-Ergebnisse insbesondere bei den Suchwörtern nicht zu verfälschen, sollte im Parameter „Exclude URL Query Parameters“ noch die folgenden Attribute definiert werden (cx, cof, sa). Diese drei Suchattribute benutzt die CSE für die Session-ID, Lage der Werbeblöcke sowie dem Submitvalue, deren Werte bei der Analyse im späteren Verlauf keine Rolle spielen sollen.
Nun wird die Customer Search Engine über Analytics überwacht, sofern man denn eine CSE eingerichtet hat. Das Einrichten einer CSE ist denkbar einfach, wie bei vielen anderen Google-Applikationen. Auf der Seite http://www.google.de/coop/cse/ kann man mit seinem Google-Account beliebig viele Suchmaschinen einrichten. Die angepasste Suchmaschine kann mehrere Zwecke erfüllen. Sie kann beispielsweise eine persönliche Website, ein Blog, eine spezielle Interessensgruppe oder ein Unternehmensauftritt durchsuchen.
Ich habe mich dafür entschieden eine Meta-Preissuchmaschine wie http://www.preisschau.de als Beispiel heranzuziehen CSE mit Analytics zu verknüpfen, und die Ergebnisse von Analytics zu Verbesserung der Suchmaschinenseite zu nutzen.
Genug der einleitenden Worte! Habe ich bereits auf meinem XLXP-Blog über den On-Page Faktor „SEO-Format“ ausführlich berichtet, komme ich heute zu einem weiteren wichtigen On-Page-Faktor der Preisschau-Suchmaschinenoptimierung: die Optimierung des Suchindices selbst.
Natürlich sollte der Suchindex bei Preisschau nur Ergebnisse liefern in denen der Preis des Wunschproduktes dem Kunden offensichtlich angezeigt wird. Wird SEO-Format optimal angewendet, so ist dieser bereits im HTML-Tag „title“ des Online-Shops oder der Preisvergleichsseite enthalten. Doch leider tappen viele dieser Anbieter noch heute im Dunkeln, wenn sie dem semantischen Web (Web 2.0 oder gar 3.0?) Leben einhauchen sollen ja besser wollten.
Also sind wir bei Preisschau darauf angewiesen durch trickreiches in- und exkludieren von sogenannten URL-Pattern, sowie Priorisierung, die optimale Mischung in den Suchergebnissen auf sämtliche Suchbegriffe zu erzielen:
Lasst mich bitte ein Beispiel vom Preisvergleichs-Service guenstiger.de wählen, aus zwei Gründen. Ersten haben die guenstiger.de-Macher bereits heute SEO-Format verstanden und wenden es sehr gut an. Im HTML-Title einer Produktvergleichsseite sind die wesentlichen Informationen (Produktname, Preis, Datum, Hinweis zu den Versandkosten etc.) bereits heute enthalten. Zum anderen kann man am Beispiel von guenstiger.de sehr schön das in- und exludieren von URL-Pattern in der CSE demonstrieren, um an die wesentlichen Preisinformationen zu gelangen.
Generell ist der komplette GSI von www.guenstiger.de bei preisschau.de als URL inkludiert.
Nun muss durch geschicktes exkludieren der Teil von guenstiger.de aus dem GSI gefiltert werden, der nicht die relevanten Informationen enthält die der Nutzer bei preisschau.de als Meta-Preissuchmaschine erwartet.
So sind die guenstiger.de-Bereiche „preisreminder“, „prodmeinungdetail“ oder auch „meinungslist“ inhaltlich sehr wertvoll, doch bringen Sie im Fall von Preisschau keinen Mehrwert. Daher werden diese URL-Bereiche durch ein offenes URL-Pattern vom GSI ausgeschlossen.
Wie hilft nun Google Analytics in diesem Optimierungs-Prozess des On-page-Faktors Suchindex? Tagtäglich nutzen Interessenten und Konsumenten den kostenfreien Suchdienst preisschau.de und die dabei eingegeben Key- bzw. Suchworte werden durch GA aufgezeichnet.
Nun kann man sich mittels benutzerdefiniertes Reporting einen eigenen Bericht in GA bauen, der z.B. die Suchbegriffe pro Stadt anzeigt und sie ins Verhältnis zu den Suchzugriffen und den weiteren Messdaten setzt oder die Standardreports zur „Website-Suche“ nutzen.
Jetzt folgt die Analyse der eingegeben Suchbegriffe im Sinne der Suchoptimierung. So wurde in einem Zeitintervall häufiger nach dem Produktnamen 40z4500 gefahndet.
40z4500 ist ein LCD/TFT-Fernseher von Sony, wie sich schnell nach der Eingabe über preisschau.de herausstellt. Auf den ersten Plätzen des preisschau-Suchindex (pSI ) finden sich idealo.de sowie guenstiger.de. Auch hier sieht der Interessierte hat guenstiger.de wiederum die Nase vorn, da der Preis direkt im Title der Produktseite genannt wird, nämlich ab € 1.442,00: Auch idealo schafft es im Sichtfeld des Suchergebnisses den Preis darzustellen (€ 1.439,24). Preistrend hingegen glänzt durch Abwesenheit der wichtigsten Information, dem Preis selbst.
Die weitere Suche anderer Produkte ergibt, dass ausnahmslos alle Produktseiten bei Preistrend.de ohne Preisinformationen im Suchindex existieren. Dieser Fall ist eindeutig und Preistrend wird bis auf weiteres aus dem pSI verbannt. Die GSE erlaubt es natürlich auch nur speziellen URL-Pattern auszuschließen, so dass in diesem Fall LCD/TFT-Fernseher 40z4500 auch hätte differenziert werden können.
So ermöglicht Google Analytics mit der Verknüpfung der Customer Search Engine nicht nur den Suchindex einer Webseite sukzessive zu verbessern, sondern die Optimierungs-Aktionen auch kunden- und nutzergerichtet auszuführen.
Web Analytics in Unternehmen - 5 Erkenntnisse






Montag, Mai 11, 2009
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Donnerstag, Mai 07, 2009
Neue Feature Ankündigungen für Google Analytics
Pivot-Tabelle


Freitag, April 17, 2009
Google verändert Suchreferrer - Auswirkungen auf Google Analytics
Wenn Sie zur Zeit bei der Google Suche einen Begriff eingeben und auf ein organisches Suchergebnis klicken wird zur Zeit folgender Referrer (oder zu deutsch: Verweis) übergeben (hier das Beispiel "webanalyticsinside"):
http://www.google.de/search?hl=de&q=webanalyticsinside&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=
Hierbei wird der eingegebene Suchbegriff durch den Parameter "q" übertragen. Google Analytics erkennt den Begriff automatisch und stellt diesen entsprechend in den Berichten dar (siehe auch Blogpost: Weitere Suchmaschinen hinzufügen).
Auf der amerikanischen Google.com Seite laufen nun Tests mit einem neuen Referrer-Format. Dieses sieht dann ungefähr folgendermaßen aus:
http://www.google.com/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=7&url=http%3A%2F%2Fwww.timoaden.de&ei=0SjdSa-1N5O8M_qW8dQN&rct=j&q=webanalyticsinside&usg=AFQjCNHJXSUh7Vw7oubPaO3tZOzz-F-u_w&sig2=X8uCFh6IoPtnwmvGMULQfw
Dieser längere Referrer enthält mehr Informationen die auch von Google Analytics ausgelesen werden können. Da der Parameter der das Keyword überträgt gleich bleibt - also immer noch "q" - kann der eingegebene Suchbegriff nach wie vor automatisch erkannt werden. Daher bedarf es für Google Analytics Nutzer keiner Änderung des Tracking Codes.
Allerdings können eventuelle Filter oder erweiterte Segmente ihr Funktionalität verlieren wenn diese auf dem bisherigen Referrer beruhen. Beispielsweise benutze ich des öfteren einen Filter mit dem ich die Ergebnisseite des organischen Rankings analysieren kann. Die in diesem Filter verwendeten regulären Ausdrücke müsste ich nun also ändern.
Zudem werden vermutlich einige Greasemonkey Scripte nicht mehr funktionieren, da Sie nach google.com/search suchen was es in dem neuen Referrer nicht mehr gibt (siehe auch Blogpost: Top 5 Google Analytics Tools und Plugins). Diese werden aber sicher schnell upgedated werden.
Positiv ist, dass viele neue Informationen in dem längerern Referrer enthalten sind die ich mit Google Analytics wiederum auslesen und darstellen kann (Achtung: Dies geschieht nicht per Default, sondern mit Hilfe individueller Filter oder erweiterter Segmente).
So kann ich zum Beispiel sehen welche exakte URL geklickt wurde und wie erfolgreich die User die hierüber kamen dann waren (dies geht natürlich bisher auch schon über den Zielseiten Bericht mit entsprechender Segmentierung der Quelle und des Keywords).
Für diese exakten URLs gibt es dann scheinbar auch die jeweiligen Positionen - dargestellt durch den Parameter "cd".
Viele dieser Annahmen sind jedoch Spekulation. Es handelt sich bei den neuen Referrern zur Zeit lediglich um Tests eines kleinen Prozentsatzes amerikanischer Google Benutzer. In Deutschland sind diese nicht sichtbar und es steht auch noch nicht fest, ob dies in der oben genannten Form überhaupt passiert.
Ca. 1% des Google Traffics wird für derartige Tests verwendet. Dies kann die URL Struktur genauso betreffen wie die Darstellung von Suchergebnissen. Vor einiger Zeit hatte Google dafür eine extra Suchmaschine die als Spielwiese diente (damals unter www.searchmash.com erreichbar). Diese Tests werden nun direkt auf google.com durchgeführt.
Ein weiterer Hintergrund der neuen Referrer URLs: Vor einiger Zeit hat Google in der Web Analyse Branche für Aufruhr gesorgt, weil die URLs testweise verändert wurden. Damals wurden #-Zeichen in der URL verwendet. Dies ist für Web Analyse Tools in der Regel nicht schön, da nach dem # vorkommende Parameter ohne Anpassung des Tracking Codes oder der Einstellungen von einem Web Analyse Tool nicht ausgelesen werden können. Daher gingen durch diesen Test wertvolle Informationen verloren. Der #-Test wurde wieder rückgängig gemacht und nun mit dem oben beschriebenen Test ersetzt.
Nochmal der Hinweis: Bei der Änderung der Referrer URLs handelt es sich um Tests! Es gibt zur Zeit keinen Grund für irgendwelche Änderungen oder Anpassungen Ihrer Google Analytics Einstellungen! Sollte es weitere Änderungen geben werde ich an dieser Stelle darüber berichten.








